NOX Teil 3

Super Gas:

Vierzehn Teilnehmer, viele alte Bekannte darunter. Ich vermeine ein leichtes erstarken der Klasse zu erspüren. Nach vier Qualirunden ging es ins Rennen. Dominik Schlieper hatte in Hockenheim zwei Wochenenden zum vergessen. Probleme mit dem Motor plagten ihn seit den PRD, auch in der Quali kam er nicht einmal schnell ins Ziel. Sein „Grüner Lauch“ Volkswagen lief davor beständig mittlere 9er Zeiten. In Runde 1 dann ein „Testrun“ nach viel Schrauberei… es geht wieder, aber mit über einer Sekunde RT hat er gegen Rene Kloss vom Team GSK keine Chance.

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Rene Kloss

Micha Vogt von den Race Ants hat den Willys dabei und schafft es bis in Runde 2, da ist dann Schluss für die Krabbeltiere. Im nachhinhein stellte man noch einen Schaden an den Liftern fest. Gerd Habermann steht mit dem BMW im Halbfinale, da scheidet er gegen Reffelrath aus den Niederlanden in einem Doppel Breakout Lauf aus. In Runde 2 schlägt Rene Kloss in einem spannenden Lauf den Italiener Oskar Scappochin in der gelben „Banana“ Nova. Weiter geht es für Kloss im Halbfinale gegen Eddy van den Bos. Rene hat an der Ampel schon 0.16 Sekunden Vorsprung und fährt das Ding locker nach Hause, bzw. erstmal ins Finale vor.

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Scappochin

Im Finale gegen Reffelrath hat er es leicht, denn der Niederländer fährt ein Rotlicht, der Fahrer des GSK Teams gewinnt die NitrolympX. Rene Kloss und sein Team haben vor den NOX noch kräftig schrauben lassen, als mitte Juni beim Jade Race sich die Steuerkette verabschiedete und kräftig die Motorinnereinen beschädigt wurden. „From the outhouse to the penthouse“ kann man da sagen. Beinahe nicht teilnehmen können und nun gewonnen. Gratulation.

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van de Mosselar

Super Comp:

Sieben Fahrzeuge bewerben sich um den Sieg. Arndt Putzmann kämpft bereits die gesamte Saison mit seinem Turbo Käfer, der einfach nicht das machen will, was er soll. Er scheidet im Halbfinale gegen Enrico Bailo vom AMP Club in Italien, mit seiner „Late Sixtees“ Nova aus. Leah Kellet im Drummin Man Dragster setzt sich gegen den Wolfswankel von Pierre Wolf und Eric Mathis durch.

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Enrico Bailo

Im Finale dann Leah fast 1/10 Sekunde schneller an der Ampel, das reicht bereits zum Gewinnen. Sie gewann auch gerade am Wochenende in Santapod wieder in ihrer Klasse bei den Euro Finals. Enrico Bailo wird zweiter. Auf die Frage warum er nicht Supro ET fährt wie sonst auch, meinte er: „Die Nova läuft beständig an die 8.90 Sekunden, ohne Hilfsmittel, und ich möchte mal was neues ausprobieren, so war die Klasse SC für mich in Hockenheim wie gemacht“.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Competition Eliminator:

Diese Klasse ist sehr interessant, da wird zwar auch mit Index gefahren, das ist aber ein Fahrzeugspeziefischer Index, der sich aus Fahrzeuggewicht, Motorgröße und Aufladungsart berechnet. Diese Indizes darf und sollte ein Fahrer auch unterschreiten, will er erfolgreich sein.

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Sattler

     

Robin Sattler ist für mich der klare Favorit, er schafft er am weitesten unter den Index. Tut er auch nach den 3 Qualiläufen. Positive Überraschung ist Ingo Ekert mit dem Blown Challenger. Der hat bei Tests in Malmö dieses Jahr endlich schnelle Zeiten auf der Uhr, dieser Trend führte sich in Hockenheim fort, mit einer PB von 6.54 Sekunden hat er endlich Grund zur Freude. In der Quali erreichte er mit einem Lauf von 6.9 Sekunden den Zweiten Platz. Florian Uebel vom Skull Dragracing Team war dritter der Quali, drehte sich aber die Hauptlager der Kurbelwelle mit. Der Schaden wurde behoben, er trat zu Runde 1 aber leider nicht an. Sascha Wohlfahrt mit dem Mercedes „Stricher“ war nach der Quali mit Motorschaden leider ebenfalls draußen.

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Flo Uebel

Das Team Mopar Rebellion feiert dieses Jahr mit einem selbst aufgebauten Dodge Dart mit Blower ihr Comeback. Driver und Vater Dirk, mit SohneMANN (so werden aus JD Fahrern Männer, und wir werden immer grauer, das nur so am Rande) Carlo haben da ein schickes Gefährt auf die Beine gestellt, das nun erstmal Laufen lernen muss. Schön euch wieder zu sehen. Bernd Rudolf feierte mit seinem Mustang Rollout, wenn der Wagen läuft ist das auch ne Granate. Optisch jetzt schon.

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Wohlfahrt

Zum Rennen. Sattler setzt sich klar gegen Rudolf durch. Dirk Peiler durch Byerun in die nächste Runde. Ingo Ekert gewinnt gegen Manuel Kreiter im Lachgas Bel Air, er fährt ein Rotlicht. Ingo mit PB von 6.54 Sekunden und riesen Jubel. Jens Zimmermann im Jaguar verliert gegen Rene Ehrismann.

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BasDart

Im Halbfinale ist für Dirk Peiler Ende. 8.03, PB aber gegen Robin Sattler noch nicht genug. Ingo Ekert setzt sich gegen Rene Ehrismann durch. Er Rotlichtet. Beide Fahrer haben bereits die Supro ET Challenge gewonnen und fahren nun in Pro Mods durch die Gegend… das müsste manchen Teams zu denken geben…(auch das nur so am Rande).

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Ekert vs. Ehrismann

Das Finale kam schnell, Ingo konnte nicht Mal zurück in die Pits. Mit heißem Motor und glühender Kupplung rechnete er sich vor dem Lauf nichts aus, so kam es dann. Robin Sattler gewinnt vor Ingo Ekert, der sehr stolz auf die Ergebnisse des Wochenendes sein kann. Robin Sattler ist der erwartete Sieger, so ein Rennen muss aber für alle erst einmal gefahren werden. Geile Klasse. Freu mich auf die Zukunft…nur außer Hockenheim wird man Sie nur im Ausland bestaunen dürfen.

to be continued…

Markus