PHOENIX DRAGWAY, Flugfeld Pferdsfeld, Bad Sobernheim.

Ein subjektiver Bericht, von einem ders erlebt hat… Premiere in Pferdsfeld / Phoenix.

Phoenix_Dragway

1 on 1 Motorsports ist notgedrungen umgezogen. Bitburg gibt es für uns und Dragracing/Viertelmeile nicht mehr. Ein neues Gelände wurde gefunden, innerhalb von 6 Wochen alle notwendigen Genehmigungen für ein Testevent durchgeboxt, für das Testevent ein Ingenieurbüro für eine amtliche Schallmessung gebucht und last but not least haben die Crew und die Fahrer mitgezogen. Ein 11er JD Feld, 16 Pro ET’ler, 20 Luftkühlers, die SOET Bikes und noch ein paar Dragster T&T’ler und Street Racer. Ohne dies alles wäre alles viel schwieriger für die Zukunft geworden.
Zum Ablauf des Wochenendes: Donnerstag, Feiertag, Anreise am Vormittag, Lage sondiert, die konkrete Lage der Bahn festgelegt und ran ans Werk. Zeitnahme aufbauen, Garry und Ben haben das selbstredent übernommen. Querfugen aus Bitumen von der Bahn nehmen. Benni, zwei spontane Helfer von vor Ort und Icke haben uns darum gekümmert. Verpflegungsstand von Uliaufgestellt und schon kamen die ersten Teams auf den Platz. Hie und da klemmte es wie erwartet an kleinen Stellen. Strom, Wasser, … wurde alles soweit geregelt. Mirko Täger und Sven Kluth (TK’s für die Dragster und auch Straßenfahrzeuge) begannen schon ihre Arbeit. Udo Becker stieg am Freitag mit ein. Pat machte den Burnoutbereich und Kalunki die meißte Zeit an der Startampel. Erika und Tina wie gewohnt an der Timeslipausgabe und Silkes Tochter wurde als JD Pitmarshal aquiriert. Am Donnerstag abend noch eine Fahrerbesprechung und Freitag morgen gehtes los.
T&T Runs, und Qualifying für die diversen Dragster Klassen. Es war warm, die Strecke noch grün, wie erwartet konnten keine Bestzeiten gefahrenwerden (wurden aber doch…) viele Teams konnten nicht ihre normale Performance abrufen. Das tat aber dem Fahrbetrieb keinen Abbruch. Es wurden über 650 Runs an den beiden Tage absolviert. Die Klassen fanden ihre Sieger und leider kam es auch zu einem Unfall. Bert Gorselitz im weißen 9 Sekunden Pro ET Audi bog nach em Ziel auf einmal nach rechts ab, überschlug sich zweimal und kam auf dem dach zum stehen. er war durchgeschüttelt, an sonsten aber O.K., das Auto eher Schrott. Die Safetycrew und Feuerwehr waren samt Rettungswagen zügig am Unfallort und konnten Bert gleich durchchecken. Warum gehe ich darauf ein? weil solche Vorfälle leider zum Motorsport und somit auch zum Dragracing gehören. Die aktiven und passiven sicherheitseinrichtungen haben funktioniert, was dazu beigetragen hat, schlimmere Folgen für den Pilot abzuhalten. Genau dafür sind die an Bord und werden vor jedem Rennen von den TK’s überprüft.
Nach diesem Schreck im Pro ET Halbfinale klang der rennbetrieb langsam aus. Was bleibt… Es bleibt eine Crew die sehr viel Kraft und Einsatz (ehrenamtlich, aus Liebe an der Sache) gebracht hat und dementsprechend geschlaucht war. Viele Fahrer und Teams, die ein schönes Wochenende hatten. Eine Betreiber Gesellschaft TRIWO, die sehr positiv beeindruckt von uns allen war. Ein Schallgutachten, dass auf den ersten Blick für uns und die Veranstaltung spricht (nicht zu laut). eine Kasse dei mehr als leer ist. Lokale Helfer (spontane, die uns gut unterstützten, Feuerwehr, Rettungskräfte, die eingesetzt waren), die gerne wieder kommen wollen. TK’s die ihren Job ernst und gut ausgeführt haben. Anwohner, die in ein paar Tagen zu dem Event befragt werden. Wenn diese Befragung über die Bühne gegangen ist, dann kann man sagen wie es weiter geht mit Phoenix Dragway. Wenn es nach uns geht werden wir dort noch viele gute Rennwochenenden abhalten können. Gewohnt von Street, T&T, und Dragstern.
Was gibts in der Zukunft zu tun?
Zuerst muss die Bahr mehr Grip bekommen, eben zum echten Dragstrip werden. Wie soll das geschehen? Da sind diverse Ideen im Raum, abhängig davon, was man an der Bahn machen darf und wie es die Finanzen zulassen. Dafür werden auch noch Sponsoren aquiriert werden, denn von den „Nenngeldern“ alleine wird sich das Projekt zu langsam entwickeln. Es wird auf jeden Fall langsam und durchdacht ablaufen, langfristig tragfähig soll das ganze Projekt werden.
Die Infrastruktur mit Wasser, Strom etc. soll in Angriff genommen werden. Es werden für das nächste Event noch ein paar Menschen gesucht, mehr an Personal, die Crew unterstützen. Neben der 1 on 1 Stammcrew waren noch Member der HARA und der DRU mit im Boot. Wenn ales so läuft wie sich die Crew das vorstellt,  dann kann der Phönix langsam emporsteigen und sich zur vollen Pracht entfalten.
Soviel für den Moment,
Markus Münch